Skip to main content

Meine Methode

 

Du bist auf dieser Seite gelandet, um die „Dr.-Talia-Schneider-Methode“ kennenzulernen. Ich muss dich leider kurz enttäuschen:

Die Dr.-Talia-Schneider-Methode gibt es nicht. Und wird es auch nie geben.

Ich bin nämlich felsenfest davon überzeugt, dass es am heutigen Hundetrainingsmarkt bereits genug Methoden und Techniken gibt, die dir versprechen, dass sie dein Leben für immer verändern.

Ganz ehrlich? Hunde waren schon immer Hunde. 
Und Menschen waren schon immer Menschen.

Die drei Säulen meiner Arbeit

Wissenschaftlich fundiert arbeiten — methodisch versiert, aber ohne Ideologien

Als promovierte Biologin mit Masterabschluss (M.Sc.) in Animal Biology and Biomedical Sciences von der Tierärztlichen Hochschule Hannover und als ausgebildete Hundephysiotherapeutin habe ich ein breites Fachwissen in den Bereichen Medizin, Verhaltensbiologie, Neurobiologie und Lerntheorie aufgebaut, was ich durch die erfolgreiche Teilnahme an der Sachkundeprüfung für Hundetrainer bei der Tierärztekammer Niedersachsen dargelegt habe.


Ich bilde mich kontinuierlich weiter — durch das Lesen der aktuellen Fachliteratur und Publikationen sowie das Besuchen von Seminaren und Workshops. Vor allem aber schätze ich den konstruktiven Austausch mit Kolleg:innen, um mich fortlaufend zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Verhalten verstehen statt kontrollieren — durch systematische Analyse

Die Basis meiner Arbeit besteht darin, Hunde wirklich zu verstehen — genauer gesagt: ihr Verhalten.


Was im Alltag für uns wie Problemverhalten wirkt, ist oft nur eine Seite der Medaille. Bei Dogs Decoded geht es nicht darum, Verhalten einfach zu unterdrücken oder umzulenken — sondern durch eine systematische Analyse aller Faktoren zu verstehen, was für Motivationen, Bedürfnisse und Emotionen dahinter liegen, und wie wieder Balance in eurem System entstehen kann.


Für mich steht daher nicht im Fokus, ob dein Hund sitzt, Platz macht oder steht — sondern was in seinem Kopf vor sich geht und wie er als Persönlichkeit tickt.

Den Alltag in den Mittelpunkt stellen und empathisch begleiten

Einen Hund zum alltagstauglichen Begleiter zu erziehen funktioniert nur dann nachhaltig, wenn das Training im echten Leben auch wirklich umsetzbar ist.


Deshalb entwickeln wir gemeinsam Lösungen, die zu euch, eurem Alltag und euren Möglichkeiten passen.


Dein Feedback ist dabei ausdrücklich erwünscht — und wird gehört. Denn manchmal braucht es Anpassungen, bis sich ein Weg wirklich richtig und alltagstauglich anfühlt.


Daher helfe ich dir nicht nur, deinen Weg mit deinem Hund zu finden, sondern auch, auf ihm zu bleiben, wenn es schwierig wird.

Meine wichtigsten Lehrmeister: die Hunde selbst

Während meiner früheren mehrjährigen Tätigkeit als Dogwalkerin durfte ich mit den unterschiedlichsten Hunden arbeiten — einzeln und in kleinen Gruppen. Dabei habe ich gelernt, Hunde wirklich zu beobachten, ihre Kommunikation zu lesen und Verhalten immer im Gesamtkontext zu betrachten. Vor allem aber habe ich erlebt, wie fein Hunde unsere Stimmung, Körpersprache und Energie wahrnehmen. Deshalb bin ich überzeugt, dass wir wissenschaftlich noch längst nicht vollständig erfassen, was Hunde kognitiv und kommunikativ tatsächlich leisten können.


Als Naturwissenschaftlerin liebe ich die Theorie und den Versuch, Dinge systematisch zu verstehen und zu klassifizieren. Das kann hilfreich sein, wenn wir Menschen über Verhalten sprechen. Aber wie wir wirklich gut mit Hunden kommunizieren, lernt man am besten von Hunden selbst. Und die sprechen bekanntlich kein Fachchinesisch.

 
 

Warum mein Herz für diese Arbeit schlägt …

Meine Art zu arbeiten kommt nicht nur aus Fachbüchern — sondern aus meinem eigenen Alltag mit den unterschiedlichsten Hunden, von denen mich mein derzeitiger Hund Bounty fachlich und persönlich wohl am deutlichsten geprägt hat. All diese Erfahrungen haben mir gezeigt, warum starre Methoden im echten Leben oft an ihre Grenzen stoßen.


Vor allem durch Bounty habe ich gelernt, worauf es wirklich ankommt: Nicht nur auf Konditionierung und Trainingstechniken — sondern auch, den Menschen mit seinen Emotionen und Glaubenssätzen genauso in den Prozess einzubeziehen wie den Hund. Denn nachhaltige Veränderung im Alltag entsteht nicht isoliert im Hund, sondern immer im gesamten Mensch-Hund-System.

Bei der Arbeit mit Hunden geht es mir nicht darum, dass Hunde perfekt funktionieren sollen. Ich liebe die Arbeit mit Hunden, weil Hunde uns ehrlich zeigen, wo wir gerade stehen. Weil sie uns zwingen, genauer hinzuschauen — auf sie, auf uns selbst und auf unsere Beziehung. Für mich geht es um mehr als reines Training. Es geht darum, gemeinsam wieder mehr Ruhe, Verständnis, Vertrauen und Freude in den Alltag zu bringen — an beiden Enden der Leine.


Und ich liebe diese Momente, in denen Menschen plötzlich anfangen, ihren Hund wirklich zu verstehen — und man spürt, wie aus Frust langsam wieder Verbindung entsteht. Ich möchte dir zeigen — oder dich vielleicht einfach wieder daran erinnern — warum dein Hund trotz aller Herausforderungen ein Geschenk ist.


Dafür schlägt mein Herz.