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Über meinen Hund & mich — und warum ich dich so gut verstehen kann

Mein Name ist Talia und seit ich denken kann, hatte ich zu Hunden eine besondere Verbindung.



 

Bounty — ein Hund mit vielen Talenten, aber ohne Nervenkostüm

Dank Bounty weiß ich aus erster Hand, wie es sich anfühlt, wenn der eigene Hund ausrastet und die Menschen starren. Wie sehr Kommentare treffen können, obwohl man jeden Tag sein Bestes gibt. Wie überfordert und allein man sich manchmal fühlt, wenn der beste Trainingsplan mal wieder scheitert.


Denn auch mein eigener Hund brachte große Herausforderungen mit sich. Bounty kam mit etwa 1 ½ Jahren aus einer liebevollen Familie zu mir, die bereits einiges versucht hatte und auch bereits Einzelstunden bei Hundetrainern hinter sich hatte. Leider war es zu dieser Zeit aufgrund des Lockdowns den Vorbesitzern nicht möglich, Welpen- und Junghundegruppen in Anspruch zu nehmen.


Seine ersten Lebenswochen waren zudem weitgehend unbekannt. Gemeinsam mit seiner Mutterhündin soll er vom Inlands-Tierschutz aus einem Animal-Hoarding-Fall beschlagnahmt worden sein. In der Pubertät begannen die Probleme. Mit 1½ Jahren war er nicht mehr tragbar. Ich traf die Entscheidung, ihm zu helfen. Trotz anspruchsvollem Alltag als Doktorandin. Und er zog bei mir ein.


Und plötzlich besaß ich einen fast erwachsenen Hund mit einem dysfunktionalen Stresssystem und großen Defiziten in der Selbstregulation und der Sozialisierung, der eigentlich den ganzen Tag nur ausrastete, sobald er die Gelegenheit bekam. Und die suchte er dann auch noch aktiv ...


Zwar hatte ich als ehemalige Dogwalkerin und langjährige Hundebesitzerin zu diesem Zeitpunkt schon einiges an Wissen und an praktischer Erfahrung. Einen entspannten Alltag mit Bounty hatte ich dennoch nicht sofort und auch nicht nach wenigen Wochen. Den habe ich mir Schritt für Schritt erarbeitet. Weil ich drangeblieben bin.


Dabei gab es immer wieder auch mal Rückschläge. Selbstzweifel. Situationen, in denen ich selbst nicht wusste, wie es weitergehen soll. In denen ich mir Feedback von außen holte. Und mich immer wieder neu ausrichtete, wenn wir stagnierten. Denn es gab viele Stellschrauben zu identifizieren und neu einzustellen.


Heute begleitet mich Bounty in den Social Walks und oftmals auch in den Coachings. Er ist nicht perfekt, aber das bin auch ich nicht. Wir leben einen Alltag, den wir gemeinsam entspannt und voller Freude erleben. Genau deshalb weiß ich heute nicht nur fachlich, sondern auch emotional, wie belastend ein schwieriger Alltag mit Hund sein kann. Und genau deshalb wirst du bei mir nicht bewertet, sondern abgeholt. Denn ich möchte mit dir teilen, was mich mein eigener Weg mit Bounty gelehrt hat, um dir deinen leichter zu gestalten.

 

Was ich auf meinem Weg mit Bounty lernen durfte

 

Hinter dem problematischem Verhalten eines Hundes liegen oft seine besonderen Stärken verborgen.

Bounty brachte viele Baustellen mit — aber gleichzeitig auch unglaublich viele Stärken. Damals haben viele mich gefragt, warum ich „ausgerechnet diesen” Hund haben wollte. Sie sahen in ihm den Hund, der immer nur eskaliert. Bei mir hatte es hingegen beim ersten Kennenlernen Klick gemacht, als er an meiner Leine ausrastete. Nicht (nur), weil er schwierig war. Ich spürte, dass er als Persönlichkeit in mein Leben und zu mir passt. Denn hinter all seinen Schwierigkeiten konnte ich erkennen, wo seine eigentlichen Talente lagen. Sie wurden nur nie in Balance gebracht. Das Ergebnis: permanente Überforderung. Dauerhafte Eskalation. Und genau dort begann unsere gemeinsame Reise.


Ein impulsiver Hund mag Schwierigkeiten mit der Selbstregulation haben — steckt aber oft voller Motivation, Begeisterung und Lebensfreude. Ein sensibler Hund kann schnell überfordert sein und übermäßig reagieren — nimmt aber gleichzeitig feinste Stimmungen wahr und interagiert genauso fein mit seinem Menschen. Und genau das passt zu mir und sah ich in Bounty.

Zu jeder Sonnenseite gehört auch eine Schattenseite. Und hinter jeder Schattenseite verbirgt sich oft dieselbe Eigenschaft, die — in Balance gebracht — zu einer besonderen Stärke werden kann. Wie bei Yin und Yang. Also lass uns gemeinsam hinschauen, was deinen Hund bewegt. Hole ihn aus seinem Schatten und rücke ihn ins richtige Licht. In meinem Coaching geht es nie darum, deinen Hund komplett zu ändern. Sondern ihm zu helfen, mit seinen Eigenschaften besser umzugehen.


Auf meinem Weg mit Bounty durfte ich lernen, ihn im Alltag so zu führen, dass er sich nicht um alles kümmern muss, was potentiell gefährlich ist. Damit er endlich das sein kann, was er im Kern schon immer war: ein lustiger, federleichter, flinker und ganz zauberhafter, zarter Hund. Verdammt clever und schnell. Und extrem sensibel. Eben mein Traumhund.

Die Arbeit mit „schwierigen” Hunden ist auch eine Reise zu uns selbst und unseren Schwächen.

So herausfordernd unser gemeinsamer Weg auch war — Bounty hat mich Dinge gelehrt, die kein Fachbuch der Welt hätte vermitteln können.


Er hat mir gezeigt, wie sensibel Hunde nicht nur auf Umweltreize, sondern vor allem unsere Stimmung, Körpersprache und innere Haltung reagieren. Ein sensibler Hund schärft auch deine Sinne. Und der Hund an deiner Seite spiegelt deine Gefühlswelt im Hier und Jetzt. Du musst nur herausfinden, was das bedeutet, und dich gegebenenfalls neu ausrichten.


Dein Weg beginnt mit Selbstreflexion. Mit innerer Ruhe, wenn dein Hund gerade nicht kann. Mit Verständnis für die Umwelt, in der ihr euch bewegt. Mit deinem aktiven Beitrag zur Beziehung — und der Bereitschaft, nicht nur am Hund, sondern auch an dir selbst zu arbeiten.


Durch meinen Weg mit Bounty habe ich unglaublich viel über mich selbst gelernt. Dinge, die heute meine gesamte Arbeit prägen. Und mir ermöglichen, mit Ruhe und Gelassenheit auf so vieles zu reagieren — nicht nur in der Hundewelt. Durch die Entschleunigung im Alltag, die gerade sensible Hunde mit dysreguliertem Stresssystem so dringend benötigen, habe auch ich besser gelernt, auch mir selbst einmal Entspannung und Pausen zu gönnen. Denn wer mich kennt, der weiß: auch in mir steckt ein arbeitsliebender Hütehund.

 
 

Dein Weg zum Ziel besteht nicht im Finden der richtigen Methode oder Technik.

Vor allem hat mir Bounty gezeigt, dass der entspannte gemeinsame Alltag nicht mit dem Finden der perfekten Technik oder Methode X beginnt. Und dass es am Ende nicht entscheidend ist, ob ein Hund perfekt Sitz, Platz oder Fuß ausführt. Sondern was in seinem Kopf passiert, während er es tut. Bounty hat mir beigebracht, wie wichtig eigene emotionale Stabilität, Regulation und Selbstvertrauen sind, um einen Hund zu entwickeln, der sich an dir orientieren kann und auf deine faire und verantwortungsvolle Führung vertraut. 


Stattdessen brauchst du einen Coach, der dir hilft, die richtigen Stellschrauben zu finden und dich begleitet, während du sie beginnst zu drehen. Es ist immer wieder erstaunlich, was sich manchmal im Hund verändert, wenn man an so mancher Schraube dreht, die vermeintlich nichts mit dem Problem zu tun hat.

Die Meinungen anderer Menschen sind oft viel lauter als ihre tatsächliche Kompetenz.

Auf eurem Weg gibt es viele Stolpersteine. Und einen gibt es immer gratis: Die Meinung anderer Menschen — meist dann, wenn du sie am wenigsten gebrauchen kannst. Wenn sie dich am meisten trifft. Von der anderen Straßenseite. Mitten ins Herz. Und wieder zweifelst du an dir.


Was glaubst du, wie oft ich angepöbelt und beleidigt oder ausgelacht wurde, weil ich meinen Hund durch Situationen getragen habe, wenn er mal wieder nervlich am Ende war wegen völlig normaler Umweltreize.


„Kein Wunder, dass der so aggressiv ist, wenn Sie ihn tragen und nie mit Hunden sprechen lassen!"


All die Jahre haben mich eines gelehrt: Niemand, der euch nur für ein paar Sekunden auf der Straße sieht, kann wirklich beurteilen, was ihr bereits geschafft habt, wie euer Alltag aussieht oder ob euer Trainingsplan sinnvoll ist. Und diejenigen, die es tun könnten, hätten dich nicht vorschnell verurteilt, sondern zunächst einmal vernünftige Fragen gestellt.


Wichtig ist nicht, was andere darüber denken, wie du handelst. Sondern dass du reflektierst, ob eine von dir getroffene Maßnahme für dich und deinen Hund sinnvoll war und künftig sein wird. Also hör auf, dein Handeln an den Meinungen anderer auszurichten. Sie stehen deinem Ziel im Weg.


Das Leben passt nicht immer in einen perfekten Trainingsplan. Das Auftauchen von Umweltreizen ebenso wenig.


… aber genau darum lernst du bei mir auch eine deiner künftigen Kernkompetenzen: freundlich lächeln und winken.


Wahrscheinlich haben Sie selbst Angst vor Hunden!

 

Was ich auf meinem Weg mit Bounty lernen durfte

Hinter dem problematischem Verhalten eines Hundes liegen oft seine besonderen Stärken verborgen.

Bounty brachte viele Baustellen mit — aber ebenso viele besondere Stärken. Andere sahen vor allem einen Hund, der schnell eskalierte. Ich sah einen sensiblen, cleveren Hund mit viel Persönlichkeit, dessen Fähigkeiten schlicht noch nicht in Balance waren.


Ein impulsiver Hund kann Schwierigkeiten mit der Selbstregulation haben und gleichzeitig voller Motivation und Lebensfreude stecken. Ein sensibler Hund reagiert vielleicht schnell überfordert, nimmt dafür aber feinste Stimmungen wahr und bindet sich intensiv an seinen Menschen.


Genau darum geht es mir auch heute: nicht darum, deinen Hund „zu reparieren“, sondern ihn wirklich zu verstehen. Hinter vermeintlichen Schwächen liegen oft Eigenschaften, die — richtig begleitet — zu besonderen Stärken werden können.


Mit Bounty habe ich gelernt, ihn so durch den Alltag zu führen, dass er nicht nur weniger aneckt, sondern zeigen kann, was längst in ihm steckt. Und genau diese Erfahrung prägt meine Arbeit bis heute.

 
 

Die Arbeit mit „schwierigen” Hunden ist auch eine Reise zu uns selbst und unseren Schwächen.

So herausfordernd unser gemeinsamer Weg auch war — Bounty hat mich Dinge gelehrt, die kein Fachbuch der Welt hätte vermitteln können.


Er hat mir gezeigt, wie sensibel Hunde nicht nur auf Umweltreize, sondern vor allem unsere Stimmung, Körpersprache und innere Haltung reagieren. Ein sensibler Hund schärft auch deine Sinne. Und der Hund an deiner Seite spiegelt deine Gefühlswelt im Hier und Jetzt. Du musst nur herausfinden, was das bedeutet, und dich gegebenenfalls neu ausrichten.


Dein Weg beginnt mit Selbstreflexion. Mit innerer Ruhe, wenn dein Hund gerade nicht kann. Mit Verständnis für die Umwelt, in der ihr euch bewegt. Mit deinem aktiven Beitrag zur Beziehung — und der Bereitschaft, nicht nur am Hund, sondern auch an dir selbst zu arbeiten.


Durch meinen Weg mit Bounty habe ich unglaublich viel über mich selbst gelernt. Dinge, die heute meine gesamte Arbeit prägen. Und mir ermöglichen, mit Ruhe und Gelassenheit auf so vieles zu reagieren — nicht nur in der Hundewelt. Durch die Entschleunigung im Alltag, die gerade sensible Hunde mit dysreguliertem Stresssystem so dringend benötigen, habe auch ich besser gelernt, auch mir selbst einmal Entspannung und Pausen zu gönnen. Denn wer mich kennt, der weiß: auch in mir steckt ein arbeitsliebender Hütehund.

Dein Weg zum Ziel besteht nicht im Finden der richtigen Methode oder Technik.

Vor allem hat mir Bounty gezeigt, dass der entspannte gemeinsame Alltag nicht mit dem Finden der perfekten Technik oder Methode X beginnt. Und dass es am Ende nicht entscheidend ist, ob ein Hund perfekt Sitz, Platz oder Fuß ausführt. Sondern was in seinem Kopf passiert, während er es tut. Bounty hat mir beigebracht, wie wichtig eigene emotionale Stabilität, Regulation und Selbstvertrauen sind, um einen Hund zu entwickeln, der sich an dir orientieren kann und auf deine faire und verantwortungsvolle Führung vertraut. 


Stattdessen brauchst du einen Coach, der dir hilft, die richtigen Stellschrauben zu finden und dich begleitet, während du sie beginnst zu drehen. Es ist immer wieder erstaunlich, was sich manchmal im Hund verändert, wenn man an so mancher Schraube dreht, die vermeintlich nichts mit dem Problem zu tun hat.

 
 

Die Meinungen anderer Menschen sind oft viel lauter als ihre tatsächliche Kompetenz.

Auf eurem Weg begegnen euch nicht nur Herausforderungen mit eurem Hund, sondern oft auch ungefragte Meinungen von außen. Gerade dann, wenn eine Situation ohnehin schwierig ist, können Kommentare und Bewertungen zusätzlich verunsichern.


Auch ich wurde mit Bounty immer wieder angepöbelt, belächelt oder vorschnell verurteilt: „Kein Wunder, dass der so aggressiv ist, wenn Sie ihn immer tragen!" Dabei sieht niemand, der euch nur wenige Sekunden begegnet, was ihr bereits geschafft habt, wie euer Alltag aussieht oder warum eine bestimmte Entscheidung gerade für euch richtig ist, oder eben nicht.


Deshalb ist entscheidend, dass du lernst, dein eigenes Handeln zu reflektieren, statt es ständig an den Erwartungen anderer auszurichten. Nicht jeder Tag läuft nach Trainingsplan — und genau das gehört dazu.


Und manchmal ist die beste Reaktion tatsächlich ganz einfach: freundlich lächeln und winken.

 

Die Quintessenz

Bestimmt hast du es beim Lesen schon gemerkt: Meine Arbeit mit Mensch & Hund ist stark durch die Erfahrungen mit Bounty und anderen „schwierigen” Hunden geprägt worden.


Viele der Dinge, die mein Coaching heute ausmachen — Verhalten wirklich zu verstehen, ohne starre Ideologien zu arbeiten und den individuellen Alltag in den Mittelpunkt zu stellen — sind aus genau diesen Erfahrungen entstanden.


Vielleicht braucht auch ihr keine perfekte Methode. Sondern einfach jemanden, der euch hilft, euren eigenen Weg zu finden und auf ihm zu bleiben — und der für dich da ist, wenn die Leute starren, schlaue Sprüche klopfen oder dich belächeln.


Bounty & ich gehen unseren Weg. Lass uns jetzt auch euren finden.